Vita

Sonja Betten wurde 1978 in Kiel (D) als Tochter eines Universitäts-professors für Mathematik und einer Diplom-Mathematikerin/-Physikerin geboren. Ab 1985 ist sie in der Nähe von Landau in der Pfalz aufgewachsen. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von acht Jahren bei Andrea Breichler.

 

Als Kind und Jugendliche sang sie in verschiedenen Chören (Kinderchor "Lustadter Zugvögel", Kinderkantorei an der Stiftskirche Landau/ Pfalz, Mädchenchor "Pfälzische Kurrende" Neustadt/ Weinstr., Ev. Jugendkantorei der Pfalz, Landauer Kantorei an der Stiftskirche), besuchte ab 1993 das Kirchenmusikalische Seminar der Pfälzischen Landeskirche in Landau und legte 1995 die neben-amtliche kirchenmusikalische C-Prüfung ab.

 

In der folgenden  Zeit  wurde sie von Jochen Steuerwald (Landau/ Speyer) im Fach Orgel, sowie von Prof. Peter Eicher (Mannheim) in Klavier unterrichtet. Ausserdem leitete sie 1995-1997 den ev. Christuskirchenchor Lustadt.

 

1995 gewann sie den 1. Bundespreis bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Nürnberg in der Kategorie Klavier-begleitung.

 

Nach dem altsprachlichen Abitur und einem von der Schule an sie verliehenen Preis für besondere Leistungen im Fach Musik  studierte sie von 1997 bis 2006 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart ev. Kirchenmusik, Künstlerische Ausbildung Orgel bei Prof. Dr. Ludger Lohmann, sowie Solistenklasse Orgel bei Prof. Martha Schuster (Konzertexamen).

Weitere künstlerische Impulse erhielt sie an Meisterkursen mit Hans-Ola Ericsson, Jürgen Essl, Olivier Latry, Martin Lücker, Peter Planyavsky, Michael Radulescu und Heinz Wunderlich.

 

Sonja Bettens  Orgelspiel ist bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet worden: 2003 gewann sie den 1. Preis  beim III. Internationalen August-Gottfried-Ritter-Orgelwettbewerb in Magdeburg. 2007 erhielt sie den 2. Preis beim VIII. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/ Sachsen.

 

Nach dem Studium war Sonja Betten 2007-2009 Kirchen-musikerin an der ev. Petruskirche Stuttgart-Gablenberg und absolvierte anschliessend 2009-2010 das Kirchenmusikalische Praktikum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Göppingen unter Bezirkskantor KMD Klaus Rothaupt. Anschliessend war sie als Organistin in verschiedenen Gemeinden tätig: Weinsberg (aushilfsweise), Brucken, Kernen- Stetten im Remstal.

 

2011 spielte sie eine CD („Orgelwerke 2“) an der Barockorgel der Klosterkirche Lichtenstern (Dekanat Weinsberg, Württemberg) anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Diakonie in Lichtenstern“ der Evangelischen Stiftung ein.

 

Ihre Orgelkonzerteinladungen führten sie bisher u.a. nach Alpirsbach, Arosa (CH), Freiberg/ Sachsen, Gaildorf, Göppingen, Grenchen (CH), Hall in Tirol (A), Kiel, Kirchheim/ Teck, Klosters (CH), Landau in der Pfalz, Magdeburg, Maienfeld (CH), Marbach/ Neckar, Nagold, Ossmannstedt, Ponitz, Pontresina (CH), Ratzeburg, Sargans (CH), Silvaplana (CH), Stuttgart, Ulrichshalben, Weinsberg, Zürich (CH).

 

Sie lebt seit 2014 in der Schweiz und ist Organistin in der katholischen Kirchgemeinde Bad Ragaz (SG) und im Taminatal.